Jan Burbman

tl_files/neues_layout/spotlights/jan_burbman.jpgMoin "burbman", erzähl' uns doch mal ein bisschen was von dir! Du weißt schon, Alter, Wohnort, Schule/Job,... so das Übliche halt.

Moin Philip, ich bin der Jan, bin 17 Jahre alt, wohne in Krefeld und mach grad mein Abi auf’m Gymnasium hier. Was ich nach dem Abi mach, weiß ich noch nicht so richtig, werd’ aufjeden Fall viel Reisen. 


Wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen und welche Rolle spielt sie in deinem Leben, mehr als nur ein Hobby?

Ich glaub ich war so 9 als mein Dad mir irgendeine fuji stx samt 50mm in die Hand gedrückt hat; ich wusste nix über Fotografie und hab mich auch nicht sonderlich dafür interessiert. Die Fuji ging auch ziemlich schnell kaputt und ich hab mich nicht weiter damit befasst. Dann, vor ziemlich genau 2 Jahren hab ich ne analoge eos bekommen, welche ich dann auch einfach immer zum Skaten und sonst überall mithingenommen hab. Ich war komplett stoked von den ersten Fotos und hab angefangen mir so ziemlich alle Bücher über Fotografie aus der örtlichen Bücherei auszuleihen. Das war echt ne nerdige Zeit, ich hab auch so 3h jeden Tag nach der Schule irgendwelche Berichte über Kameras und Technik im Internet gelesen. Mittlerweile bedeutet mir Fotografie echt viel, ich würde sogar sagen das sie mehr als ‚nur ein Hobby’ ist.


Skateboard-, Streelife- oder Portraitfotografie, was macht dir am meisten Spaß und warum?

Am meisten Spaß? Würd sagen die Portraitfotografie. Ich mag’s Begegnungen zu dokumentieren. Ich mag’s einfach mit Leuten abzuhängen und dabei Fotos zu schießen.


Skateboard fahren oder fotografieren? Stell dir vor du müsstet dich entscheiden.

Fotografieren.


"Analog vs. Digital". Unentschieden oder klare Entscheidung?

Unentschieden, beides hat seine Vor- und Nachteile. Aber da ich weder die Schnelligkeit noch die vereinfachte Handhabung der Digitalfotografie brauche, entscheid ich mich für die analoge Fotografie. Für mich ist der Bildeindruck, die Ästhetik eines Fotos entscheidend und außerdem bietet mir Film mehr Möglichkeiten. Ich mein es gibt ’ne unglaubliche Vielzahl von Filmen, die ich den Aufnahmebedingungen anpassen kann. Ich mag es auch einfach lieber meine Fotos als Negativ rumliegen zu haben, als nur irgendwelche Daten auf meiner Festplatte zu speichern.
Andererseits finde ich es auch angenehm mal Digital zu schießen und nicht den ganzen Stress mit dem Entwickeln zu haben. Kommt halt immer auf die Umstände an.


Du haust im Forum ja gerne mal Schwarz/Weiß Fotos raus und soweit ich weiß entwickelst du ja auch selber.
Was gibt dir ein B&W-Film + eigene Entwicklung, was dir ein Labor nicht bieten kann?

Ein Labor zieht den Film durch ‚Standartsuppe’, Ne eigene Entwicklung gibt mir die Sicherheit das der entwickelte Film so aussieht wie ich es möchte. Pushen/Pullen beispielsweise würde ich ein Labor niemals machen lassen.


Viele User sind bestimmt neugierig mit welchem Equipment du so losziehst, erzähl mal.

Hauptsächlich ne Hasselblad 500c mit 80/2.8. Wenn ich mal Skatefotos mache dann noch: 400D/D40, 50/1.8, 80-200 2.8, 2x Nikon SB24, 2x Metz Stab, Elinchrom Skyports, sekonic beli.


Welche Fotografen inspirieren dich zur Zeit?

Aaron Smith, Eric Antoine, Levi Wedel, Jan Scholz, Tim Regard, Avedon, Bresson, Newton.


Was glaubst du bringt dir die Zukunft in Hinsicht auf Fotografie? Schon mal über eine Ausbildung/ein Studium nachgedacht?

Ich werde nach dem Abi erstmal ne Ausbildung machen, danach evtl noch n Studium.


Dann mal alles Gute und danke! Die letzten Worte gehören dir!

Hau rein Philip, Dank auch an dich! Und aufjedenfall Props ans rbm, auch wenn in letzter Zeit immer mehr Müll drinsteht.